Unsere Leistungen für Sie

 

Unter dem Motto: Vorsehen ist besser als heilen, sehen wir eine unserer Hauptaufgaben auch und gerade  in der  P r ä v e n t i o n  , der helfenden sozialwirtschaftlichen Beratung also, wenn es darum gehen soll, Verschuldung bzw. Überschuldung erst gar nicht aufkommen zu lassen.

 

Leider jedoch sind die Verlockungen, heute zu konsumieren und erst morgen oder übermorgen zu bezahlen, oftmals  z u  groß, weil raffiniert gestaltet. So kann es geschehen, dass manche Menschen den guten Vorsatz, nur zu kaufen, wenn das Geld vorhanden ist, schlicht und einfach ignorieren. Und schon beginnt sich die Schuldenspirale zu drehen.

 

Wir laden Sie deshalb ein, lieber früher als zu spät zu uns zu kommen.

 

Wenn die Schuldenfalle jedoch bereits zugeschnappt ist, muss das für Sie kein Grund zur Verzweiflung sein. Wir helfen Ihnen, aus der Schuldenfalle herauszukommen durch zielorientiertes Handeln.

 

  • Sammeln und Überprüfung aller gegen Sie gerichteten Forderungen.
  • Überprüfung von Lohnpfändungen.
  • Überprüfung von Kontopfändungen.
  • ggf. Bemühungen um Aufhebung von Kontopfändungen.
  • Hilfe bei der Einrichtung eines P-Kontos
  • Berechnung aller Ihrer finanziellen Verpflichtungen und Schulden.
  • Erarbeitung eines außergerichtlichen Entschuldungskonzepts.
  • beratende Begleitung durch das gesetzl. abgesicherte Entschuldungsverfahren (Verbraucherinsolvenz- bzw. Regelinsolvenzverfahren), falls dieses unumgänglich ist.

 

Nach einem ausführlichen und fundierten  Beratungsgespräch - wir bitten Sie hierfür um eine Unkostenzuschuss von € 20,00 -  kann unsere Arbeit für Sie beginnen - unter der Voraussetzung, dass Sie wirklich bereit sind, Ihr Schuldenproblem ernsthaft anzugehen und  Ihr bisheriges Finanzverhalten entscheidend zu ändern. Bedenken Sie bitte unser Arbeitsprinzip: "Hilfe zur Selbsthilfe". Ihre aktive Unterstützung unserer Bemühungen ist also unabdingbar. Wir unterstützen Sie sehr engagiert, damit Sie Ihr Ziel: "zeitnahe Entschuldung" schnellstmöglich erreichen.

 

Wir beraten Sie  sozialwirtschaftlich, konsequent und zielführend, kurz gesagt: professionell. Eine der wichtigsten Voraussetzungen hierfür  muss Ihr ernsthaftes Bemühen sein, uns offen, wahrheitsgemäß und umfassend über Ihre Lage zu informieren. Dazu gehört vor allem die Vorlage aller Gläubigerunterlagen im Original oder Kopie (Rechnungen, Mahnungen, Mahn- und Vollstreckungsbescheide, Kreditunterlagen usw.), sowie der aktuelle Einkommensnachweis. Nur so können wir uns ein Bild über Ihre Situation verschaffen und ein abgestimmtes, zielorientiertes Konzept erstellen.

 

 

 

 

Unsere Vorgehensweise

 

Unter Berücksichtigung

 

  • Ihrer persönlichen Vorgeschichte,

  • der aktuellen Problemlage,

  • der anzustrebenden Etappenziele und

  • legitimer Gläubigerbelange

 

prüfen wir die Voraussetzungen und Möglichkeiten für einen außer-gerichtlichen Vergleich mit Ihren Gläubigern. Denn warum sechs, fünf oder drei Jahre auf Entschuldung warten, wenn diese bereits früher erreicht werden kann?

 

Unsere Bemühungen um Ihre Entschuldung enden jedoch nicht bei Aussichtslosigkeit bzw. Scheitern des außergerichtlichen Vergleichsversuchs. In diesem Fall unterstützen wir Sie tatkräftig bei der Einleitung und Durchführung des gesetzlichen Verfahrens zur Erlangung der Restschuldbefreiung (Verbraucher- oder Regelinsolvenzverfahren).

 

Beratungsziel

 

Verbesserung Ihrer sozialen, wirtschaftlichen, finanziellen, persönlichen   und familiären Lage durch intensive, methodische und ganzheitliche Beratung im Hinblick auf

 

  • Änderung Ihres bisherigen Finanzverhaltens,

  • Schuldenvermeidung bzw. nachhaltige Entschuldung als Voraussetzung zur

  • Wiedererlangung Ihrer Kreditwürdigkeit durch Löschung negativer SCHUFA-Einträge ,

  • eigenverantwortliche, selbstbestimmte, uneingeschränkte u. handlungs-sichere (Wieder)teilnahme am Wirtschafts- und Arbeitsleben.

 

Wege zu Ihrer Entschuldung

 

  • vertiefte Erörterung der Überschuldungsgefahr bzw. der Überschuldungsursachen

  • Ermittlung Ihres Selbsthilfepotentials

  • Stärkung Ihrer Motivation und Ihres Selbstbewußtseins

  • gemeinsame Erarbeitung von Strategien zur künftigen Vermeidung von Überschuldung. Hierbei ist es unabdingbar, Ihr bisheriges Finanz-verhalten (selbst)kritisch zu beleuchten, um so zu einer Verhal-tensänderung zu gelangen.

Wir beraten Sie in angenehmer Atmosphäre

 

Sollte unsere sozialwirtschaftliche Beratung im Ergebnis aufzeigen, dass in Ihrem Fall Voraus-setzungen und Möglichkeiten für eine nachhaltige Entschuldung vorliegen, werden wir - Ihre förmliche Beauftragung vorausgesetzt - die notwendigen Maßnahmen einleiten und konsequent durchführen. Diese Maßnahmen sind kostenpflichtig. Die Höhe der von Ihnen zu tragenden Kosten richtet sich nach der Schwierigkeit des Falles, der Anzahl Ihrer Gläubiger und der Höhe Ihres mtl. Nettoeinkommens bzw. des Familieneinkommens. Nach nunmehr über 17 Jahren unserer Tätigkeit können wir jedoch feststellen, dass diese Kosten  in der Regel für Sie keine zusätzliche finanzielle Belastung darstellen.

 

 

Privatinsolvenz oder Regelinsolvenz?

 

Die Privatinsolvenz oder korrekter: das Verbraucherinsolvenzverfahren trifft Privatpersonen ("Verbraucher"). Dieses Verfahren kann von Personen in Anspruch genommen werden, die zahlungsunfähig und nicht selbständig sind und bei denen ein außergerichtlicher Vergleichsversuch bereits gescheitert ist oder von vornherein aussichtslos ist.

 

Das Regelinsolvenzverfahren findet Anwendung bei Selbständigen, die zahlungsunfähig sind, aber auch bei ehemals Selbständigen, die mehr als 19 Gläubiger und/oder Verbindlichkeiten aus früheren Arbeitsverhältnissen mit Beschäftigten haben.

 

Vorsicht!

Ob Sie nun Selbständige/r, ehemals Selbständige/r oder Privatperson sind, seien Sie vorsichtig, wenn Ihnen - leider oft auch von sog. fachlicher Seite - weiszumachen versucht wird, ab 1. Juli 2014  betrage die Dauer der sog. Wohlverhaltensperiode im Verbraucher- wie auch im Regelinsolvenzverfahren  nur noch 3 (drei) anstatt wie bisher 6 (sechs) Jahre. Wenn nämlich solche "Ratgeber" nicht gleichzeitig darauf hinweisen, daß diese Verkürzung nur unter der Voraussetzung gilt, dass in eben diesen 3 Jahren mindestens 35% der Gesamtschuldsumme sowie sämtliche Verfahrenskosten bezahlt sein müssen, bleibt eine solche Aussage eine Halbwahrheit, die von wenig Verantwortung Ihnen gegenüber zeugt.